Deutschland als KI-Nation 2030: Was das Papier der KI-Taskforce für Staat, Verwaltung und Polizei bedeutet

Shownotes

In dieser Marginalienfolge lese ich den Ergebnisbericht der KI-Taskforce „Deutschland als KI-Nation 2030“, den die Bundesregierung am 2. November 2026 auf dem Digital-Gipfel vorgestellt hat: 39 Seiten, 18 Maßnahmen, 46 Kennzahlen. Ich ordne das Papier aus Sicht der Verwaltungsinformatik ein. Wer hat es geschrieben, was steht für Staat und Verwaltung drin, was heißt es für Kommunen, GovTech und Polizei, und warum geht das aus meiner Sicht nicht ohne die Hochschulen des öffentlichen Dienstes.

Erwähnte Quellen in dieser Folge:

Kapitel:

  • (00:00:00) Intro
  • (00:00:24) Anmoderation: KI-Nation 2030
  • (00:01:30) Einspieler: Digitalminister Wildberger, Digital-Gipfel 03.11.2026
  • (00:02:22) Die 90 Prozent und die rechtlichen Voraussetzungen
  • (00:05:43) Was im Papier steht: 39 Seiten, 18 Maßnahmen, 46 Kennzahlen
  • (00:10:07) Was das Papier nicht ist: Länder und Kommunen
  • (00:10:45) Häufigkeitsanalyse: Sicherheit, Wirtschaft, Verwaltung, Kommune
  • (00:13:38) Staats- und Verwaltungs-KI: Kennzahl A.8 und Maßnahme 8
  • (00:15:24) GovTech: Staat als Ankerkunde, Souveränität
  • (00:18:06) Maßnahme 14: Daten der öffentlichen Hand
  • (00:19:24) Sicherheit und Polizei: Maßnahme 16
  • (00:22:53) Nachwuchs: durchlässige Karrierewege, Active Sourcing, HöD
  • (00:27:51) Schluss und Ausblick

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00:00:24: Der Digitalgipfel der Bundesregierung ist vorbei und wir sollen KI-Nation werden.

00:00:29: KI-Nation 2030, so lautet der Titel der Arbeitsgruppe KI-Taskforce,

00:00:36: die sich in den letzten Monaten im Auftrag der Bundesregierung mit dem Thema künstliche Intelligenz

00:00:41: als Zukunftsmotor für die Bundesrepublik Deutschland auseinandergesetzt hat.

00:00:47: Damit herzlich willkommen in der neuen Folge Forschungsimpuls.

00:00:50: Wir möchten uns in dieser Deep Dive-Folge, die ich immer Marginalien-Folge nenne,

00:00:56: einmal damit beschäftigen, was drin ist in dieser KI-Nation 2030-Strategie,

00:01:03: was der Digitalgipfel aus Wissenschaftssicht gebracht hat, also nicht wissenschaftlich geprüft.

00:01:09: Es ist ein politisches Paper, es ist auch kein Empörungspodcast,

00:01:13: sondern es geht wirklich darum, einmal drauf zu schauen.

00:01:15: Denn wir sind hier namentlich zwar nicht genannt so richtig,

00:01:19: aber...

00:01:20: Wir haben ganz viel mit dem zu tun, was der Bundeskanzler und der Digitalminister

00:01:26: uns hier auf die Agenda geschrieben haben. Steigen wir also ein.

00:01:31: Die Anwendung.

00:01:32: Wie schaffen wir es in der Breite KI zu nutzen und zwar so, dass es auch gesellschaftlich funktioniert?

00:01:38: Wir haben uns mal das Ziel genommen, das ist jetzt nicht wissenschaftlich fundiert, zu sagen im Mittelstand 55 Prozent, auch in der Tiefe.

00:01:46: Wo stehen wir heute?

00:01:47: 25 Prozent.

00:01:49: Ich hoffe natürlich auf mehr.

00:01:51: In der Verwaltung haben wir gesagt 90 Prozent.

00:01:54: Mindestens mal ein, zwei, drei relevante Anwendungen.

00:01:59: Ich glaube, das geht.

00:02:00: Wir haben eine KI Plattform, die wir auch in die Regierung ins Kabinett bringen, wo wir sagen, alle Ministerien sollen diese KI Plattform nutzen.

00:02:08: Und da werden wir immer mehr KI Tools, Lösungen anbieten, beispielsweise rechtliche KI, die dann auch in die Anwendung kommt.

00:02:17: 90 Prozent.

00:02:18: Vielleicht müssen wir dafür auch die rechtlichen Voraussetzungen schaffen.

00:02:22: Hinter dieser Anwendung verbirgt sich eben auch die Anwendung.

00:02:22: Soweit mal ein kleiner Einspieler von dem Digitalgipfel und hier unserem Digitalministerium.

00:02:29: Dr.

00:02:30: Karsten Wildberger.

00:02:31: Und ja, für diese wissenschaftliche Fundierung sind wir hier vielleicht zuständig, könnte

00:02:35: man sagen.

00:02:35: Also das Ziel ist, 1, 2 oder 3 relevante Anwendungen für KI in die Verwaltung zu bringen.

00:02:43: Wir springen also direkt rein in das Thema Verwaltungs- und Staatsdigitalisierung.

00:02:48: Schwerpunkt von meinem Forschungsvorhaben DEAR-GOV und von meinem wissenschaftlichen Kern sozusagen,

00:02:57: mit dem ich mich so auseinandersetze.

00:02:59: In der Forschung und auch in der Lehre.

00:03:01: Wenn man jetzt erstmal sagt, 3 relevante Anwendungen, klingt das nicht viel, aber es lässt vielleicht

00:03:07: schon vermuten, und deshalb ist mir das hier als Einordnung wichtig, dass der Bundes-Digitalminister

00:03:12: sich hier vermeintlich ausschließlich auf die Ebene der Bundesbehörden bezieht.

00:03:19: Und das ist hier gleich nochmal ganz entscheidend.

00:03:22: Die Rede ist, wenn man ihm hier zuhört, wahrscheinlich von der Plattform KIPITZ, einer KI-Plattform,

00:03:28: eben für Bundesbehörden, auf der verschiedene KI-Tools gebündelt und gesammelt werden.

00:03:33: Man hört so verschiedenes davon, wie sehr das lebt etc.

00:03:37: Ich habe noch keine Begleitforschung dazu gesehen.

00:03:40: Ich würde mich da gerne freiwillig anbieten, können wir gerne mal starten.

00:03:43: Aber das heißt, hier sollen die verschiedenen Initiativen wie KIPITZ oder SPARK, darüber

00:03:48: haben wir ja auch schon mal gesprochen, als Bundes-KI ausgerollt werden.

00:03:54: Ja und das Ziel sei dann, dass mehr als 90 Prozent der Bundesbehörden, das heißt, die

00:03:58: sind also die typischen großen Häuser, die wir kennen, Finanzministerium, Digitalministerium,

00:04:02: Kanzleramt etc., dass wir hier über 90 Prozent Abdeckung haben von den ersten KI-Tools.

00:04:09: So, das klingt jetzt erstmal so, 90 Prozent ist sehr viel.

00:04:12: Auf der anderen Seite, es sind halt eben doch nur die Bundesbehörden und ein, zwei oder

00:04:17: drei Anwendungen, ja, das ist natürlich jetzt auch nicht der ganz große Wurf oder eine

00:04:21: hochskalierte Innovationsmaschinerie, aber man hat jetzt hier in dem Zitat auch direkt

00:04:27: gehört, was ist das?

00:04:28: Was ist das nächste Problem, was wir dabei haben?

00:04:30: Auch darüber haben wir schon öfter gesprochen.

00:04:32: Er sagte, wir müssen dafür die rechtlichen Voraussetzungen schaffen.

00:04:35: Das ist genau das Thema.

00:04:37: Bei vielen Verwaltungsakten haben wir einfach die klassische Barriere, dass wir Ermessensspielräume

00:04:45: nicht automatisiert bearbeiten können laut unserem jetzigen Verfahrensgesetz beispielsweise.

00:04:53: So, das sage ich jetzt immer als Nicht-Jurist.

00:04:55: Man könnte sich natürlich überlegen, ob wir das ändern.

00:04:58: ändern wollen?

00:04:58: Als Informatiker oder ITler und so weiter würde man jetzt vielleicht sagen, ja gut,

00:05:03: wir wollen jetzt vielleicht so etwas wie Human in the Loop haben, der klassische nächste

00:05:09: sozusagen Reflex, den man darauf hat, dass man versuchen möchte, KI ein Stück weit

00:05:14: beherrschbar zu machen.

00:05:15: Wir reden hier eben über hoheitliche Aufgaben.

00:05:18: Das ist nicht ganz so trivial.

00:05:20: Man müsste sich wirklich überlegen, was wollen wir?

00:05:23: Gut, mit dieser Keynote, die er hier gehalten hat gestern.

00:05:26: Dann hat er im Prinzip klargemacht, wir werden eben nicht die große Gesetzesreform anstreben,

00:05:32: sondern wir werden viel mehr diese einzelnen punktuellen KIs auf den Weg bringen und damit

00:05:38: Verwaltungsautomatisierung dort, wo es möglich ist, so verstehe ich ihn, versuchen aufzubauen.

00:05:43: Interessanterweise geht es noch viel tiefer rein, wenn man dann wirklich reinschaut in

00:05:48: die KI-Nation 2030 PDF-Datei.

00:05:54: Das ist ganz interessant.

00:05:55: Was steckt da überhaupt drin?

00:05:56: Es sind in Summe 39 Seiten, 18 Maßnahmen, 46 Kennzahlen und, wenn die KI richtig gezählt

00:06:04: hat, über 11.000 Wörter.

00:06:07: Warum ist das interessant?

00:06:08: Es ist nicht die erste KI-Strategie einer Bundesregierung, mit der ich mich in meiner

00:06:14: Wissenschaftskarriere auseinandersetze.

00:06:16: Wir hatten schon 2017, 2018 um den Dreh herum die KI-Strategie der damaligen Bundesregierung.

00:06:22: Wir haben dazwischen immer wieder einzelne KI-Strategie-Papiere.

00:06:26: Es sind immer wieder einzelne KS-Papiere.

00:06:26: Es gibt politische Strategie-Papiere.

00:06:28: Also sie sollen eine Richtung vorgeben, eine Vision vorgeben.

00:06:31: Daran ist erstmal gar nichts auszusetzen, noch muss man da jetzt in eine Art Faktencheck

00:06:36: irgendwie tief reingehen.

00:06:37: Es soll eine Richtung geben.

00:06:39: Das ist ja erstmal total in Ordnung.

00:06:42: Aber eine spannende Frage ist natürlich, wer hat so ein KI-Strategie-Papier jetzt gebaut?

00:06:48: Das war eben die besagte KI-Taskforce.

00:06:50: Man findet nicht so richtig viele echte, wie man sagen würde, Primärquellen hierzu.

00:06:56: Das ist ja auch ein Thema, das wir uns immer wieder fragen.

00:06:56: Aber es scheint ein Gremium zu sein, was weniger aus Expertinnen und Experten aus der

00:07:02: Wissenschaft und Praxis kommt, sondern eher eben aus den Ebenen Staatssekretäre und unterhalb,

00:07:09: um eben ein internes Regierungsgremium zu haben, was sich damit beschäftigt hat.

00:07:13: Soweit ist mein Verständnis von der Autorenschaft.

00:07:17: Viel wichtiger ist, in welche Bereiche hat man jetzt hier reingeschaut und in welche

00:07:21: konnte man vielleicht auch wegen dieser Autorenschaft oder dieses Gremiums auch nur hineinschauen.

00:07:26: Das waren die Themen.

00:07:26: Themenbereiche Gesellschaft, Sicherheit, vor allen Dingen eben innere und äußere Sicherheit.

00:07:31: Die Anwendungsszenarien hier wurde also vorwiegend auf das Thema Wirtschaft, also KMU, Konzerne,

00:07:37: aber auch Verwaltung geschaut.

00:07:38: Das Thema Infrastruktur mit dem Evergreen der Diskussion der Rechenzentren in Deutschland.

00:07:45: Auch dem Thema Frontier AI.

00:07:47: Wollen wir das haben?

00:07:49: Wollen wir das nicht haben?

00:07:49: Hier spielt auch das Thema Souveränität eine sehr große Rolle, wo wir auch die eine

00:07:53: oder andere Überraschung zugehört haben.

00:07:56: Zum Beispiel von unserem Bundeskanzler und ein ganz für mich auch wichtiger Bereich,

00:08:01: das Thema Talente.

00:08:03: Jetzt ist dieses Papier so aufgebaut und deshalb ist es auch für einen Wissenschaftspodcast

00:08:07: wirklich interessant.

00:08:08: Wir haben einmal so ein bisschen das, wo kommt das Ganze her?

00:08:11: Das überspringen wir jetzt im Wesentlichen.

00:08:13: Dann kommen die einzelnen sechs Dimensionen mit einer Idee, wo könnte die Reise hingehen

00:08:17: und dann werden konkrete Kennzahlen aufgebaut.

00:08:19: Die sind, würde ich mal sagen, mal mehr oder minder ausgereift.

00:08:24: Das sage ich deswegen, weil wir auch schon in der Zeit, in der wir jetzt hier sind, in der

00:08:27: Modernisierungsagenda, die wir hier auch schon mannigfaltig ausgelegt haben, ja eben

00:08:32: auch Kennzahlen haben.

00:08:34: Und wir sehen bei der Digitalministerkonferenz, die ja gerade in Hamburg immer gehostet wird

00:08:40: sozusagen und wo wir auch die Statusberichte dazu lesen können, dass das gar nicht so

00:08:44: einfach ist, solche Kennzahlen dann auch quartalsmäßig zum Beispiel aufzuladen mit echten Daten.

00:08:51: Das wäre auch eine spannende Frage wiederum für die Begleitforschung.

00:08:55: Ich bin hier auch unterwegs.

00:08:56: Aber da könnte man ja vielleicht noch ein bisschen mehr machen.

00:09:00: Das ist sicherlich nicht nur Niveau einer Abschluss- oder Masterarbeit, sondern hat sicherlich auch das

00:09:06: Gefüge einer ganzen Forschungsinitiative.

00:09:10: Ja, und dann damit können wir einmal reingehen in diesen verschiedenen Arbeitsgremien, die jetzt hier

00:09:18: etwas herausgearbeitet haben, wurde vor allen Dingen darauf Rücksicht genommen, dass man eben

00:09:25: Regierungsinternarbeit.

00:09:26: Also welche Agenda möchte man sich geben, die über die Modernisierungsagenda, so verstehe ich das zumindest, hinausgeht und mal nur den Blick auf das Thema künstliche Intelligenz setzt.

00:09:38: Und ich glaube, das ist auch kein Zufall, dass wir diese Woche das Ergebnis der KI-Taskforce lesen, nachdem ja vergangene Woche der Innovationsgipfel der Bundesregierung stattgefunden hat und wir hier auch beispielsweise vom Nvidia-CEO sehr klar ins Hausaufgabenheft geschrieben bekommen haben.

00:09:56: Dass wir einfach tätig werden müssen, dass wir einfach in die Umsetzung kommen müssen und eine ganz andere Rolle in der KI-Diskussion spielen müssen als bislang vielleicht.

00:10:08: Was ist das Paper jetzt nicht?

00:10:11: Und das steht hier auch ganz klar drin.

00:10:14: Es ist keine Vorgabe für Länder und auch ganz wichtig für die Kommunen.

00:10:19: Und das, man ahnt es vielleicht schon, ist jetzt genau das Thema, was ich gleich auch so ein bisschen noch...

00:10:24: ...ausbreiten möchte und auch muss.

00:10:27: Denn viele der Themengebiete sind hier wieder mal erfasst worden, die wie auch schon in der Modernisierungsagenda übrigens einfach sehr stark sich auf kommunaler Ebene zeigen müssten.

00:10:38: Jetzt auf der Ebene allerdings schlicht und ergreifend ein Vorhaben der Bundesregierung sind.

00:10:46: So, wenn man sich das Ganze dann einmal anschaut mit einer ganz klassischen Worthäufigkeitsverteilung, dann kann man sagen...

00:10:53: ...wenn man einmal so ein bisschen die KI durchfräsen lässt, also ganz normale Wortdiagramme kann man in MaxQDA machen oder heutzutage einfach ein bisschen mit KI-Unterstützung und Python.

00:11:03: Also Sicherheit kommt ganz oft vor als Begriff.

00:11:07: Ich habe schon gesagt, die innere, die äußere Sicherheit wird behandelt.

00:11:09: Aber auch das Thema polizeiliche künstliche Intelligenz, ein wichtiges Thema.

00:11:16: Ich bin an einer Hochschule, die Hochschule der Polizei auch im Namen trägt.

00:11:21: Das heißt also, das ist schon mal sehr...

00:11:23: ...sehr interessant.

00:11:25: Wir haben das Thema Wirtschaft mit 71 Nennungen, Forschung mit 54, Verwaltung mit 32 Nennungen.

00:11:32: Das wird gleich wichtig für uns.

00:11:33: Und dann kommt noch Länder mit neun, Wissenschaft mit neun, Kommunen mit vier Nennungen.

00:11:38: Das wird schon richtig wenig und Universität schon nur noch mit einer.

00:11:41: So, und alles, was jetzt man vielleicht erwarten würde, was mit Verwaltungsinformatik, Verwaltungsdigitalisierung etc. zu tun haben und deshalb auch vorkommen müsste, dem ist nicht so.

00:11:50: Also das ist ja der...

00:11:53: Das Shortcoming würde ich auch tatsächlich sagen, was man hier eben nicht drin sieht.

00:11:57: Es bleibt auf der High-Level-Ebene.

00:12:00: Das ist auch in Ordnung so.

00:12:02: Aber gerade deshalb ist mir wichtig, die Themen hier nochmal so ein bisschen einzuordnen.

00:12:06: Was müsste eigentlich nachher durchschlagen, im föderalen System durchgreifen oder nochmal umgesetzt werden?

00:12:13: Möglicherweise eben durch die Digitalministerkonferenz oder die Ministerpräsidentenkonferenz, damit wir überhaupt mal auf Landesebene weiterkommen.

00:12:20: Was hier nicht gezeigt wurde oder nicht...

00:12:23: Zumindest sichtbar als Quelle verarbeitet wurde, sind die Forderungen vom Städte- und Gemeindebund, die eigentlich Anfang diesen Jahres auch klar die Forderungen aufgemacht haben,

00:12:34: dass all diese vielversprechenden KI- und Automatisierungserzählungen für das Thema Verwaltung letztlich eben in den Rathausern stattfinden muss und hierfür dann auch eine entsprechende Finanzierung da sein müsste.

00:12:47: Das Gegenteil ist gerade der Fall.

00:12:49: Wir haben es alle mitbekommen.

00:12:50: Ich habe auch viel dazu hier an Content.

00:12:53: Aufgebaut.

00:12:54: Das Thema PHP war in den letzten Wochen maßgeblich.

00:12:58: Danach war es die Universität Leipzig.

00:13:01: Jetzt war es noch der Landtag Nordrhein-Westfalen.

00:13:03: Und dann auch noch weitere Vorfälle, die immer KI-induziert waren.

00:13:09: Wir also KI-Sicherheitsvorfälle hatten, die gar nicht unbedingt jetzt zu einer konkreten Hacking-Attacke, zu einem Datenabfluss geführt haben.

00:13:16: Aber eben doch dazu, dass ganze IT-Systeme flächendeckend offline waren.

00:13:22: Und deshalb...

00:13:23: Das ist eben so wichtig, was ich hier auch immer erzähle, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie wir dem KI-Sicherheitszeitalter auch gegenüberstehen wollen auf der Ebene der Kommunen, die nun mal auch für ganz viel kritische Infrastruktur zuständig sind.

00:13:39: So, jetzt haben wir schon gesagt, es geht auch in dem Papier um Staats- und Verwaltungs-KI.

00:13:47: Das eine Thema ist eben die Idee.

00:13:50: Dass man konkrete Kennzahlen aufbaut, in wie vielen Bereichen der Bundesregierung vor allen Dingen künstliche Intelligenz genutzt wird.

00:14:00: Haben wir schon gesagt, er nennt dabei, der Digitalminister nennt dabei vor allen Dingen Zentralabteilungen.

00:14:06: Also das heißt, das sind wohl eher nach innen gerichtete Abteilungen.

00:14:09: Das muss jetzt nicht unbedingt, wie man sich das jetzt vielleicht typischerweise vorstellt, Customer-Facing, also für Bürgerinnen und Bürger direkt erlebbar sein.

00:14:17: Das ist wahrscheinlich in erster Stufe.

00:14:20: Nicht unbedingt, sondern eben auf der Ebene der internen Verwaltungsorganisation des Bundes.

00:14:27: So verstehe ich seine Statements hier zumindest.

00:14:32: So, und dann sagt der Bundesdigitalminister, dort wo das Recht es zulässt, vor allen Dingen wird das auch nochmal erklärt in der Maßnahme Nummer 8.

00:14:42: Ja, wir müssen vielleicht dafür, sagte der Bundesdigitalminister in dem Video auch,

00:14:48: die rechtlichen Voraussetzungen schaffen.

00:14:50: Also er hält sich das noch ein Stück weit auf, ob wir vielleicht doch die ein oder andere Reform auf den Weg bringen

00:14:55: und automatisierte KI-Entscheidungen zulassen.

00:14:58: Übrigens super, ich baue gerade an einem tollen Buchprojekt und werde davon auch mal so Ausschnitte auf Social Media demnächst teilen.

00:15:05: Es gibt in der ARD-Mediathek ganz fantastische historische Ausschnitte, die ich hier lizenzrechtlich nicht zeigen darf,

00:15:13: von 1960 fortfolgende über das Thema...

00:15:18: Das Thema automatisierte Verwaltungsentscheidungen in den ersten Rechenzentren.

00:15:22: Das Thema ist uralt.

00:15:24: Wir sprechen hier immer wieder über das Thema GovTech.

00:15:27: Das kommt jetzt so klar hier gar nicht unbedingt bei raus, dass die KI-Strategie natürlich für den Bund für Verwaltungen mit GovTech auch umzusetzen ist.

00:15:37: Ich denke aber, das sollte klar sein, denn wer soll diese Leistungen dann nachher aufbauen, wer soll sie erbringen?

00:15:43: Und der Begriff...

00:15:44: Der Begriff, den wir hierfür sehen, Maßnahme 7 ist, dass da kommt dieses Venture-Clienting raus.

00:15:49: Also wir brauchen hier, sagt das Papier, den Staat als Ankerkunde.

00:15:54: Und das spielt auch eine ganz wichtige Rolle, wenn man über digitale Souveränität nachdenkt.

00:16:00: Die digitale Souveränität haben wir auch schon mal definiert.

00:16:03: Ich möchte quasi die Hoheit darüber haben, in welcher Juristikation, in welcher technischen Infrastruktur meine Software und meine Daten liegen.

00:16:12: Und bei der Gesellschaft für Informatik gibt es dafür auch schöne Messkriterien.

00:16:17: Aber um das souverän zum Beispiel in Deutschland oder Europa aufzubauen, bräuchte es eben auch einen Anreiz für Unternehmen, diese Infrastruktur zu bauen.

00:16:28: Und hier kommt der Staat als Ankerkunde ins Spiel.

00:16:30: Finde ich erstmal gut, dass das hier verstanden ist.

00:16:34: Was ich dann nicht unbedingt nachvollziehen kann, ist, warum wir gleichzeitig gehört haben von Bundeskanzler Merz,

00:16:42: dass wir eine US-amerikanische Hyperscaler-Cloud für unsere eigenen Nachrichtendienste als souverän anerkennen.

00:16:52: Das heißt, wir haben hier aus meinem Empfinden, man kann ja zu einer Entscheidung kommen, wie man möchte als Regierung,

00:16:58: aber wenn man das einfach mal so liest, haben wir hier verschiedene Richtungen mit drin.

00:17:01: Das geht für mich nicht übereinander.

00:17:03: Also auf der einen Seite souverän hier lokale KI-Systeme, lokale Rechenzentren aufbauen, Staat als Ankerkunde.

00:17:11: Und dann sagen wir...

00:17:12: Diese Großaufträge, die wir da gerade haben, gehen dann eben doch wieder über den großen Teich drüber.

00:17:19: Ich glaube, hier muss man irgendwann mal diese verschiedenen Bestrebungen harmonisieren, dass wir in eine Richtung gehen.

00:17:26: Sonst wird es wahrscheinlich schwierig, hier wirklich substanziell Kapazitäten aufzubauen.

00:17:32: Wir brauchen dafür auch entsprechend die Talente.

00:17:35: Und das ist ein eigenes Thema, sagt hier auch unser Digitalminister.

00:17:40: Er sagte, wir haben die Talente und wir als Staat müssen auch unsere Rolle spielen, dass wir Kunde sind von diesen Produkten.

00:17:47: Ich finde dabei wichtig, wir müssen diese Talente ja eben auch haben, um solche Rechenzentren aufbauen zu können,

00:17:53: in der Chipforschung aktiv zu sein, diese KI-Systeme aufbauen zu können, GovTech-Unternehmen aufzubauen.

00:17:58: Das passiert auch nur, wenn wir das bei uns tun, an unseren Universitäten mit unseren Gründungs- und Förderungsprogrammen.

00:18:06: Dann gibt es eine...

00:18:08: Maßnahme Nummer 14, da gibt es das Thema Daten.

00:18:12: Und was machen wir mit Daten und wie bekommen wir die Wirtschaft dazu, ihre Daten vielleicht bereitwilliger zu teilen?

00:18:18: Und die Idee, die es dazu gibt, ist im Prinzip Open Data für die öffentliche Verwaltung.

00:18:24: Uraltes Thema, kennen wir alle, haben wir auch schon im Podcast mehrfach besprochen.

00:18:29: In dem Maßnahmenbündel heißt es, öffentliche Stellen prüfen ihre Datenbestände systematisch auf, Achtung, KI-Readiness.

00:18:36: Also, wogemerkt, wir haben noch nicht mal.

00:18:39: Einheitliche Fachverfahren oder eine Registerharmonisierung umgesetzt, aber wir prüfen jetzt auf KI-Readiness.

00:18:44: Ich meine, ich finde es ja gut, es ist nur halt wirklich eine große Idee.

00:18:48: Und die Verfügbarkeit hochwertiger Daten der öffentlichen Hand wird als Anreiz genutzt,

00:18:53: um die Beteiligung von Unternehmen an Datenräumen zu erhöhen und zusätzliche Datenbeiträge aus der Wirtschaft zu mobilisieren.

00:19:00: Also, das ist schon krass, ja, da sagen wir eigentlich, die öffentliche Verwaltung, und jetzt kann man sich irgendeine Stadt nehmen, ja,

00:19:05: Die werden jetzt daran gemessen, wie schön sie ihre Datenstruktur als Open Data-Infrastruktur bereitstellen und dann auch noch AI-ready als Ansporn für Unternehmen dem gleich zu tun.

00:19:20: Das ist schon natürlich ein hoher Anspruch, muss man sagen.

00:19:24: Nächstes große Thema ist das Thema...

00:19:26: Ja, Sicherheit. Ich picke mir da so ein paar Themen raus, die man vielleicht auch an anderer Stelle nicht diskutiert, nicht einordnet.

00:19:33: Wir haben die ewige Diskussion rund um Palantir hier in Deutschland, das wird ja extra auch nicht genannt, denke ich,

00:19:39: aber es geht ja schon um die Nutzung von künstlicher Intelligenz für ermittlungstaktische Zwecke.

00:19:46: Übrigens, militärische Zwecke kommen ja immer so am Rande vor, vielleicht mit so ein paar Schlagworten, die man, wenn man sie kennt, einordnen kann,

00:19:53: aber im Wesentlichen geht es hier erstmal um, wie ich das herausnehme.

00:19:56: Ich auslese sehr viel auch das Thema innere Sicherheit und jetzt gibt es hier zum Beispiel folgenden Absatz.

00:20:00: Wir definieren in einem Aktionsplan einen strategischen Handlungsrahmen für den sicheren und wirksamen Einsatz von KI in Polizeien und weiteren Sicherheitsbehörden und so weiter und so weiter.

00:20:11: So, das heißt also, Polizei ist ja auch Ländersache.

00:20:15: Auch hier nimmt das BMDS das Zepter in die Hand und möchte darüber nachdenken, wie KI für die Polizeiarbeit eingesetzt werden kann.

00:20:25: Ja, das ist absolut nicht trivial.

00:20:28: Es gibt ja übrigens auch die DHPol, die Universität der Polizei, die gerade das Thema Forschung und Führungskräfte, Ausbildung der Polizei maßgeblich treibt,

00:20:38: also neben den landesweiten Polizeihochschulen, die es gibt.

00:20:41: Und dort gibt es auch eigene Polizeitechnik, Polizeiforensik, Polizeiermittlungstaktik, Wissenschaftskonferenzen.

00:20:50: Und da würde man solche Themen jetzt auch erwarten.

00:20:53: Da muss man immer sagen, wer macht das?

00:20:55: Wer ist so tätig?

00:20:55: Wer ist so tief drin in so einem komplexen System wie dem der Polizei, wo ich ja auch ganz viele Fragen der Sicherheitsfreigaben habe,

00:21:04: die ich ja eben auch nicht nach außen geben kann?

00:21:07: Wer soll jetzt diese KI bauen?

00:21:09: Das finde ich immer eine sehr spannende Frage.

00:21:11: Ich hätte mir hier schon ein Stück weit erhofft, dass wir da vielleicht direkt andenken,

00:21:16: dass das die entsprechenden Polizeihochschulen mit Forschungsausstattung entsprechend können sollten.

00:21:22: Denn hier haben wir vorwiegend eben auch...

00:21:24: Ja, das Thema Verbeamtung oder Verbeamtung auf Probe oder Widerruf,

00:21:29: dass wir also mit Menschen in den Hochschulen ganz oft zu tun haben,

00:21:32: die eine gewisse, ja, sagen wir mal, Grundausrichtung einfach in ihrer beruflichen Wertebahn schon mitbringen.

00:21:39: So, das könnte der eine Weg sein.

00:21:41: Der zweite Weg könnte natürlich sein, dass wir auch sowas wie GovTech hier mit reinbringen.

00:21:46: Und das ist natürlich unglaublich schwierig.

00:21:48: Also zum einen vergaberechtlich und aber wegen der gerade genannten Themen,

00:21:52: dass ich von außen hier einfach unwahrscheinlich schwebe.

00:21:54: Nur reingucken kann, also maximal begrenzt nur Kenntnis erlangen kann.

00:21:59: Und selbst wenn ich das nach außen geben würde,

00:22:02: dann würden sich natürlich auch wieder die internen Forschungs- und Innovationsbereiche gleichermaßen um diese Fördergelder rangeln.

00:22:09: Also hier würde ich mir noch mehr Konkretisierung wünschen oder ein paar Ideen gerne beisteuern.

00:22:15: Das ist ein super wichtiges Thema.

00:22:17: Es wird hier natürlich auch darauf eingegangen, auf das Thema Cyberdome,

00:22:21: also unser großer Abwehrschirm ist es nicht.

00:22:24: Ich nenne es immer ein bisschen als, ich betitle es ein bisschen als Dashboard,

00:22:28: also wo wir so die Cyberangriffe, die auf Deutschland messbar einprasseln,

00:22:32: messen auf Ebene zwischen BSI und Innenministerium.

00:22:38: Sowas wird hier auch genannt.

00:22:40: Aber wir gehen schon mal ein bisschen weiter, denn diese Themen der Sicherheitsfragen,

00:22:47: die haben wir, glaube ich, in den letzten Wochen ohnehin an vielen Stellen hinreichend in den Medien vorgestellt bekommen.

00:22:53: Spannend finde ich jetzt wieder als Hochschulangehöriger das Thema,

00:22:58: wo kommt denn jetzt dieser ganze Nachwuchs her,

00:23:02: den wir für zumindestens das Thema digitale Verwaltung brauchen.

00:23:06: Und hier gibt es in der 17. Maßnahme eine sehr spannende Aussage.

00:23:10: Im Kontext internationaler Forschungsnetzwerke, ich muss den Satz ein bisschen umstellen,

00:23:15: soll gefördert und aktiv ermöglicht werden, jetzt kommt es, durchlässige Karrierewege.

00:23:21: Das ist so ein Triggerwort.

00:23:22: Wer das kennt, weiß, was das bedeutet.

00:23:23: Ich mache aber erst den ganzen Satz.

00:23:26: Durchlässige Karrierewege zwischen Wissenschaft, Startups, Wirtschaft und Verwaltung.

00:23:31: So, und diese Durchlässigkeit, die ist immer dann als Begriff im Raum,

00:23:35: wenn es darum geht zu sagen, wir wollen, dass man hin und her wechseln kann

00:23:39: zwischen einer vielleicht verbeamteten oder vielleicht nicht mehr verbeamteten Karriere,

00:23:45: Laufbahn, ja, das ist dieser Begriff dabei, die Beamtenlaufbahn,

00:23:50: oder von Wissenschaft rüber in Startup, in die Wirtschaft, in die Verwaltung,

00:23:53: hin und zurück, das funktioniert extrem schleppend momentan, aus vielerlei Gründen.

00:23:59: Wir haben ja auch darüber schon mal gesprochen und ja auch geforscht mit dem Institut der Deutschen Wirtschaft

00:24:04: zu dem Thema KI-Kompetenz im öffentlichen Sektor.

00:24:07: Ich finde das eine sehr gute Idee, an dieser Durchlässigkeit zu arbeiten,

00:24:11: denn solange wir festgeschriebene Laufbahnkarrieren für den technischen oder nicht technischen Dienst haben,

00:24:17: ist meine Kritik dabei immer, das funktioniert nicht, das hat funktioniert für so allgemeine Staatsbedienstete,

00:24:23: kann man sagen, also allgemein für das Thema Staat und Verwaltung, ausgebildete Menschen.

00:24:29: Das funktioniert aber sicherlich nicht in ganz hoch spezialisierten Berufen,

00:24:34: wie zum Beispiel, wenn man eben Expertin für künstliche Intelligenz ist und irgendwo studiert hat und sagt so,

00:24:41: aus gewissen Gründen, warum auch immer, möchte ich gerade die nächsten Berufsjahre mal Karriere machen im öffentlichen Dienst.

00:24:48: Dann wird man an der Stelle sicherlich andere Erwartungshaltung an so einen Arbeitgeber haben,

00:24:53: als wenn man sagt, vor 20 Jahren hat man sich auf eine Beamtenlaufbahn eingelassen und die hat man dann halt so beschritten.

00:25:01: Die Antwort, viele glauben mir das ja oft auch nicht, dass ich sage, das funktioniert in der IT-Welt wirklich anders,

00:25:07: auch wenn sich der Jobmarkt gerade umkehrt, aber so geht es halt nicht und die Antwort steht witzigerweise hier auch direkt mit dabei.

00:25:13: Und zwar kommt jetzt hier das Strategiepapier tatsächlich aus dem Bereich der Sicherheitsforschung.

00:25:20: Für rekrutierende Sicherheitsbehörden sind Anreizsysteme,

00:25:24: also sowas wie Bonussysteme ist damit wahrscheinlich gemeint,

00:25:27: sowie Rekrutierungs- und Gehaltsstrukturen von besonderer Bedeutung,

00:25:31: um im Wettbewerb mit der Privatwirtschaft hochspezialisierte KI- und Softwareentwickler zu gewinnen.

00:25:37: Es ist ja mal wirklich interessant, man hat das also verstanden,

00:25:40: ich würde sagen, das greift nicht nur für das Thema Polizei und andere Sicherheitsbehörden,

00:25:44: das greift sicherlich auch für Staat und Verwaltung ganz allgemein,

00:25:47: wenn ich in so einem Talentpool mit unterwegs bin, das kam ja auch in unserem IW-Paper mit rein,

00:25:53: ich gehe vielleicht ein bisschen über die Interpretation des Papers und den Daten dort hinaus,

00:25:58: aber im Kern haben wir schon festgestellt, dieser Wettbewerb, dieser War for Talents,

00:26:02: der ist selbstverständlich zwischen Privatwirtschaft und dem öffentlichen Sektor,

00:26:06: gerade weil dort, McKinsey hat das ja mal ausgerechnet, 140.000 Fachkräfte fehlen werden bis 2030,

00:26:14: meine ich war es, das ist einfach eine enorme Zahl, wo sollen die dann herkommen

00:26:18: und auch wenn das jetzt nicht alles hochspezialisierte Rollen sind, in Teilen ist es sicherlich schon so.

00:26:24: So und jetzt kommt der große wichtige Punkt,

00:26:27: zudem werden die Bestrebungen einer heimischen Qualifizierung durch eine gezielte MINT-Frühförderung

00:26:32: sowie ein Active Sourcing für IT-Sicherheits- und Verwaltungsbehörden intensiviert.

00:26:36: So und das sind doch wir.

00:26:37: Also hier brauchen wir ganz klar die Hochschulen des öffentlichen Dienstes,

00:26:41: ich hätte mir auch gewünscht, dass die hier genannt werden,

00:26:43: denn die Hochschulen des öffentlichen Dienstes sind nun mal die, wo man ganz gezielt MINT-Förderung,

00:26:49: also naturwissenschaftliche Förderung, reinbringen könnte in unsere eigenen Studiengänge von Staat,

00:26:53: Staat und Verwaltung. Warum machen wir das nicht?

00:26:55: Noch stärker, warum statten wir die nicht genauso aus, wie wir das eben brauchen?

00:26:59: Und dann können wir von mir aus auch Active Sourcing etc. einfach machen,

00:27:04: das wäre ja überhaupt kein Problem, aber dafür brauchen die Hochschulen des öffentlichen Dienstes diese Stärkung.

00:27:09: Ich würde es noch weiter aufmachen, auch Hochschulen der angewandten Wissenschaften allgemein

00:27:13: brauchen diese Möglichkeit Transferforschung zu machen, denn es ist nun mal hier das Thema angewandte Forschung.

00:27:20: So eine, das haben wir hier schon ganz oft ja durchdacht,

00:27:22: eine angewandte KI-Applikation, das fällt weder von den Fördertöpfen, aus den Forschungsfördertöpfen,

00:27:30: noch aus dem, was man an Grundlagenforschung an den einschlägigen Instituten machen kann und möchte oder sollte,

00:27:38: in diesem Bereich Grundlagenforschung. Das ist Transfer.

00:27:41: Und das, das sollten wir dann auch entsprechend so möglich machen an den HAW und HÖD aus meiner Sicht,

00:27:48: dass man das dort auch tun kann.

00:27:51: So, das war mein Schlussappell und meine Einordnung zu KI-Nation 2030.

00:27:58: Ich bin gespannt, wie es damit weitergeht, wie sich auch dieses Gremium fortlaufend konstituiert.

00:28:04: Der Bundesdigitalminister hat in seinem Schlussplädoyer nochmal anklingen lassen,

00:28:09: dass er quartalsmäßig die Kennzahlen, die hier genannt sind, betrachten möchte.

00:28:13: Das ist natürlich, wie gesagt, auch nochmal für uns in der Forschung vielleicht ein interessantes Datenfeld,

00:28:18: wo man mal schauen kann, was man da aufbauen kann.

00:28:20: Ich habe hier nebenher noch ein paar Daten, die ich mir vorgestellt habe.

00:28:21: Ich habe hier nebenher schon ein bisschen was laufen auf meinem NixOS mit schönen Data Scraping-Projekten.

00:28:27: Aber wir sind gespannt, wie sich das Thema weiterentwickelt.

00:28:32: Und in dem Sinne hoffe ich, das war für Sie und Euch ein interessanter Forschungsimpuls.

00:28:39: Ich freue mich und bedanke mich fürs Zuhören.

00:28:42: Bis zur nächsten Folge.

00:28:45: Und wenn Sie und Euch diese Folge

00:28:48: Forschungsimpuls gefallen hat, dann helft ihr mir sehr mit einer guten oder sehr guten Bewertung auf Eurem Podcatcher.

00:28:57: Vielleicht auch durch aktive Rückfragen in den Kommentaren.

00:29:00: Und das empfehlen dieses Podcast in der Wissenschafts- und Digitalpolitik-Szene.

00:29:06: Das war Nicolai Krüger.

00:29:08: Ich wünsche Euch einen schönen Resttag.

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